Beauty in Melbourne

Nichts inspiriert mich mehr als das Reisen. Neue Länder; andere Kulturen, die Natur und die Menschen, das alles bringt mich auf neue Gedanken, eröffnet ungewöhnliche Perspektiven und schenkt frische Ideen. Eines der am meisten inspirierenden Orte dieser Welt ist für mich Melbourne geworden. Im Rahmen unserer Road-Trip-Familienreise nach Australien letztes Jahr stand Besuch in Melbourne auf dem Plan. Wir wollten der Stadt eine zweite Chance geben uns zu verzaubern. Der erste Besuch vor 4 Jahren war zu kurz, zu chaotisch… Diesmal lief alles anders, Melbourne zeigte sich von der besten Seite und ich war so inspiriert von der energiegeladenen Atmosphäre der Stadt, dass ich unbedingt fotografieren wollte, nicht nur die Straßen, Kaffeetassen und meinen Mann mit unserem Baby. Ich erinnere mich, wie ich in der berühmten Melbourner Straßenbahn stand eine Gruppe Jugendlicher ansah, vor allem ein wunderhübsches Mädchen mit caramellfarbigem Tein und wilder Lockenmähne und dachte: „Ich muss sie fotografieren!“ Ich sprach sie in dem Moment nicht an aber startete einen Modelaufruf in Instagram und Facebook und am Tag als wir Melbourne in einem Campervan verließen, meldete sich Randie. Als ich ihr Foto sah, glaubte ich meinen Augen nicht, sie hatte genau den Look den ich beim Mädchen im der Straßenbahn so bewundert habe. Ich musste sie fotografieren! Da nach einigen Tagen auf der unvergesslichen Great Ocean Road (wo ich dieses traumhafte Love-Story-Shooting gemacht habe), wir wegen einer Panne unseren Camper in Melbourne tauschen mussten, konnte ich mich mit Randie im wunderbaren Stadtteil St.Kilda zum Fotografieren verabreden. Randie ist so eine liebenswerte Person und ihre Geschichte ist ein bisschen verrückt und so inspirierend. Sie stammt aus Kanada und hatte eines Tages einfach einen starken Wunsch nach Australien zu gehen. Sie verkaufte ihr Besitz und setzte sich in den Flieger nach Melbourne voller Hoffnungen und Zuversicht, dass sie ihr Glück Down Under finden wird. Zum Zeitpunkt unseres Shootings war sie schon seit einem Jahr in Australien und unsterblich in Land und Leute verliebt. Neulich hat sie mir geschrieben, dass sie bis 2020 ihr Visum verlängert bekommen hat und in einer Organisation arbeitet, die Menschen mit HIV unterstützt. Dear, Randie, I wish you good luck and lot of fun in Melbourne! Thank you so much for have being such a lovely model!

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Spring in Australia

Australien zu sehen ist für viele ein großer Traum. So war es auch für mich. Vor drei Jahren ging dieser Traum in Erfüllung und ich verbrauche mit meinem Mann fünf wunderbare abenteuerliche Flitterwochen auf dem fünften Kontinent. Aber für so eine riesige Landmasse, die so viel zu bieten hat, sind 5 Wochen wie 5 Tage um ganz Deutschland zu besichtigen. Also träumten wir davon Australien noch ein Mal und dann für länger zu besuchen. Da kam die Elternzeit nach der Geburt unseres Sohnes uns sehr gelegen und wir entschieden uns zwei Monate von mitte Oktober bis mitte Dezember 2015 zu dritt am anderen Ende der Welt zu verbringen. Und das war wirklich „the time of our life“! So lange intensive und glückliche Familienzeit werden wir nicht bald wiederholen können.

Nach unseren Flitterwochen sind wir große Fans von Road-Trips mit einem Campervan geworden. Vor allem für Australien lohnt es sich ein Haus auf Rädern zu mieten und gemütlich durch die Gegend zu gondeln, bei Bedarf stoppen und mehrere Tage an einem Ort verbringen. Und mit einem kleinen Kind, das noch nicht im Krabbelalter war und gewohnte Umgebung brauchte, war das eine tolle Sache. Für unseren Erziehungsurlaub „on the Road“ haben wir uns zwei Routen ausgesucht. Den ersten Monat verbrachten wir in Western Australia und zwar im grünen Südwesten mit atemberaubenden Buchten und Riesenbaumwäldern. Die Zeit dort war sehr entspannt, die Einheimischen extrem nett, und das Wetter meinte es gut mit uns. Außerdem reisten wir sehr komfortabel mit einem „Riesenshiff“ für 4 Personen mit allem was zum Leben gehört (Toilette, Dousche, relativ große Küche, Riesenfamilienbett und viel Stauraum). Die zweite Route von Melbourne nach Sydney mit dem Schlenker über die Great Ocean Road ergab sich aus unvorhersehbaren Umständen, weil wir nicht nach Tasmanien konnten. Außer dem mussten wir leider einen viel kleineren Camper nehmen, in dem wir ziemlich beengt lebten. Auch die Strecke war weniger entspannt und Wetter hat uns oft im Regen stehen lassen. Also ein Tipp von mir: mit einem Baby reist es sich mit mehr Komfort viel angenehmer. Trotzdem war auch der zweite Monet unserer Familienreise sehr schön und wir haben eine zauberhafte Ecke Australiens kennen (South Coast) gelernt und diesmal sehr viele (harmlose) Wildtiere getroffen.

Und hier ist ein Querschnitt durch die schönsten Bilder der Reise. Bei Instagram könnt ihr noch mehr Fotos unter dem Tag #australia_deLux sehen.

Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen. Würden euch detailliertere Berichte über die einzelnen Regionen Australiens oder ein Bericht über das Reisen mit Kind interessieren?

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Paris analog II

Während ich wieder das Glück hatte die letzten drei Tage in der schönsten Stadt der Welt zu verweilen, hatte ich keine digitale Kamera dabei und fotografierte wieder analog. Der Charme der analogen Fotografie liegt für mich in ihrer Unvollkommenheit und dem Geheimnis um das Ergebnis. Die Spannung ist umso größer, weil ich diesmal mit meinem neuen Schätzchen Pentax ME Super die Momente festgehalten habe, wobei es der erste Einsatz dieser Kamera seit dem Kauf war. Ich hoffe sehr, dass ich nicht enttäuscht werde, denn ich habe viel vor mit dieser Kamera.

Bei meinem letzten Besuch im Dezember 2013 (über den ich schon hier berichtete) habe ich auch mit meiner anlogen alten FED 5B ein bisschen fotografiert und war angenehm überrascht über das Ergebnis, welches ich jetzt und hier präsentieren möchte.

 

Take me to Paris

Es wäre wahrscheinlich einfacher für alle Beteiligten, wenn ich nach Paris umziehen würde. Vielleicht würde ich dann die Stadt endlich satt haben, den Eiffelturm hässlich finden und die negativen Seiten würden dann in den Vordergrund rücken. Doch bis es soweit ist werde ich unzählige Bilder von Paris machen, ein Fotoalbum „La Tour Eiffel et moi“ endlich anlegen und unermessliche Sehnsucht nach meiner Lieblingsstadt haben. Dezember in Paris mag ich besonderes (obwohl auch alle anderen Monate genau so!), die einzigartige Architektur versteckt sich nicht hinter Bäumen, die Stadt erstrahlt im Weihnachtsglanz und man kann endlich alle die Museen und Galerien besuchen für die im Sommer keine Zeit bleibt (ein Tipp: Tickets online vorbestellen). Und dann ab ins Café la vie parisienne genießen!

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J'adore Paris...

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Paris analog

Im Frühjahr verbrachte ich vier Wochen in England und für den Rückweg nach Deutschland habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht und keinen Flug gebucht. Ich fand es viel romantischer und abenteuerlicher über Wasser und Land zu reisen und als einen krönenden Abschluss der Reise ein Wochenende in Paris zu verbringen.

Paris ist die Heimat meines Herzens und ich war schon unzählige Male in dieser zauberhaften Stadt. Vor vier Jahren verbrachte ich sogar mein Auslandssemester dort. Und doch bleibt noch so vieles unentdeckt! Jedes Mal kann ich stundenland einfach durch die Straßen schlendern und das Flair von Paris genießen. Ich werde niemals den Traum aufgeben eines Tages dorthin zu ziehen du eine „vrais parisienne“ zu werden.

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Ich mit meiner geliebten analogen Kamera Kiev 19M in Café Coutume an derRue du Babylone.

London analog

Im März und April habe ich mir eine Auszeit gegönnt und eine langersehnte Reise nach London unternommen. Damit es sich gleich auch lohnt bin ich dahin für fast vier Wochen gezogen und mich zu einem Intensivenglischkurs angemeldet.

Ich liebe es in einer anderen Stadt zu leben, sie Tag für Tag zu entdecken, geheime Spots zu erspähen, neue Leute kennen zu lernen und dadurch Kraft und Inspiration zu tanken. London taugt allemal als eine reiche Quelle der Inspiration und neuen Erfahrungen. So viel Kunst, Kultur, Kreativität und Kuriositäten auf einem Fleck gibt es noch nur in wenigen Metropolen unserer Welt. Was für ein Glück, dass ich für eine Weile ein Teil dieser wunderbaren Stadt sein konnte und ein Stückchen von der bördelnden Suppe der Kulturen mit nach Hause nehmen durfte in Form von Erinnerungen, Erfahrungen und unzähligen Fotos. Besonderes freuen mich die analogen Fotos, die ich mir meiner alten sowjetischen Kamera KIEV19M geschossen habe. Die Bilder scheinen mit einem leichten grauen Schleier bedeckt zu sein, was den geheimnisvollen majestätischen Charakter der Stadt wunderbar weitergibt.

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